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Telefon 0 28 72 / 981 012 und 981 000 · Telefax 0 28 72 / 78 60
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Die Adresse von Max und Moritz im Spielzeugmuseum: Auf der Kirc
Reparatur von Puppen und Steifftieren im
Spielzeugmuseum Max und Moritz
Neue Sonderausstellung nach der Corona-Pause

Kirmes in Rhede
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Spezieller Service im Spielzeugmuseum von Max und Moritz in Rhede,
Auf der Kirchwiese 1: Hier können Puppen und Steifftiere repariert
werden – falls der Schaden nicht zu groß sein sollte und sich eine
Reparatur wirklich lohnt.
Die Krake: So fing es mal an.
Link zur Bildergalerie: https://img.gg/5rG98xh
Karussells und Kirmestrubel: Im Spielzeugmuseum geht es nicht nur um Holzfahrgeschäfte.
Die Geschichte der Rheder Kirmes – im Museum schwarz auf Weiß nachzulesen. Fotos: and
Nach fast einem Jahr hat das
Spielzeugmuseum Max und Moritz, Auf der
Kirchwiese 1 in Rhede, wieder geöffnet.
Museumsleiterin Eva Gutersohn freut sich
auf neue Besucher und Gäste, die neugierig
sind, sich in den großzügigen Räumlichkeiten
des Museums mit vielen schönen alten
Dingen umzusehen.

Auch eine neue Sonderausstellung hat sie in
der Zwangspause, die immer wieder
verlängert werden musste, vorbereitet. Sie
heißt: „Kirmes in Rhede“. Eva Gutersohn:
„Wenn in Rhede die traditionelle Kirmes
wegen der Pandemie nicht stattfinden kann – 
im Spielzeugmuseum findet Kirmes statt.“

Und sie hat viele alte Karussells entstaubt,
schön gemacht und in den Museumsräumen
ausgestellt. Dazu gibt es jede Menge
Informationen und Wissenswertes zur
Geschichte der Kirmes in Rhede. Ihre
Anfänge sind immerhin 360 Jahre alt. Die
erste urkundliche Erwähnung stammt vom
19. Oktober 1661.

Zu sehen sind neben vielen antiken Teilen
auch hölzerne Kirmesfahrgeschäfte aus den
1950er-Jahren. Einen Teil der
Holzfahrgeschäfte hatte ein Modellbauer aus
Südlohn dem Museum vermacht.

Die meisten Fahrgeschäfte leuchten, blinken
und drehen sich noch wie ehedem die
Originale. Natürlich dürfen Schiffsschaukeln
nicht fehlen; das Riesenrad, das seinen
Ursprung in Russland hatte; und auf Ludwig
XIV. in Frankreich gehen die Ursprünge der
Karussells zurück, nachdem er Reiter auf
einem Rundparcours hatte reiten lassen. „Jede
Kirmes war einem gewissen Zeitgeist
unterworfen“, hat die Museumsleiterin
herausgefunden.

So viel Kirmes auf einmal – und damit nicht
genug. Im eigentlichen Kirmesraum, der
ganzjährig geöffnet ist, sind weitere Raritäten
von früher zu sehen, zum Beispiel auch ein
doppelstöckiger Karussellnachbau.

Zu sehen ist die Ausstellung zu den üblichen
Zeiten, dienstags bis donnerstags 15 bis 18
Uhr und sonntags 15 bis 18 Uhr.

Die Ausstellung ist bis Mitte Oktober
geöffnet. Danach wird eine neue vorbereitet – 
wenn Corona nicht wieder ein Strich durch
die Rechnung machen sollte.
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